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Inklusive Bezugsperson Pressestimmen - Wirtschafts Woche

Wirtschafts Woche
August 1997
Seite 80

Die Alternative für Manager bei teuren, überbuchten Hotels in London und New York: Mitwohnzentralen.

Wer häufiger nach New York kommt, weiB um die negativen Folgen der Attraktivität des Big Apple: 32 Millionen Besucher kommen pro Jahr in die Stadt, da wird es trotz der 60 000 Hotelzimmer eng. In London ist es nicht viel besser: Knapp 26 Millionen Gäste lasten die 970 Herbergen an der Themse zu 70 Prozent aus. Das spüren vor allem die zusätzlich von starkem Dollar und Pfund gebeutelten Geschäftsreisenden aus Deutschland.

"In beiden Städten bekommen sie heute kaum noch Zimmer", sagt Götz Lachmann, Sprecher von American Ex-press, einer der groBen internationalen Reisebüroketten. Und wer endlich etwas gefunden hat, muB tief in die Tasche greifen: Für Deluxe- und First-Class-Hotels sind die Durchschnittspreise in den beiden Metropolen allein 1996 um rund zehn Prozent gestiegen: So ist ein Einzelzimmer im Peninsula New York heute kaum unter 814 Mark zu bekommen, für eine Junior-Suite werden sogar über 1665 Mark fällig - ohne Frühstück.

Die Alternative zu teuren Hotels sind Mitwohnzentralen. Denn anders als in Deutschland vermitteln die Agenturen nicht die Zweitmatratzen finanziell flauer Bafög-Empfänger - sie richten sich gezielt an den Manager auf Reisen. Für einen Bruchteil der Hotelkosten und ein Vielfaches ihrer Wohnfläche.

Das New Yorker Angebotsspektrum ist so vielfältig wie die Bewohner der Stadt. Urban Ventures und New York Habitat zum Beispiel haben jeweils rund 500 Apartments im Programm: vom Loft in Soho über das Atelier in Greenwich Village bis zur typischen Zwei-Schlafzimmer-Wohnung im Backsteinbau auf der Upper East Side. Die Qualität wird kontrolliert, mindestens jedes zweite Apartment ist für Nichtraucher reserviert.

Die von A.M.A., Manors & Co. oder Central Estates Lettings in London angebotenen Wohnungen und Häuser sind zwar durchweg eher puritanischen Zuschnitts. Dafür kann dort auch "mit Zimmerservice" gebucht werden: Dann wird die Leihwohnung täglich gereinigt.

Der Mindestaufenthalt in New York sind meist drei oder vier Tage, in London wird nicht unter einer Woche vermietet. Zu moderaten Preisen: ab 148 Mark pro Nacht am Hudson River, ab 873 Mark pro Woche an der Themse. Der Blick auf die Skyline von Manhattan oder den Big Ben kostet extra.

Interessenten sollten drei bis sechs Wochen im voraus buchen: "Im Januar kann ich am selben Tag ein Apartment vermitteln, der Dezember ist dafür schon im Oktober ausgebucht", weiB Mary McAulay, Gründerin von Urban Ventures, für New York. London ist dagegen eher ein Sommerziel. Bezahlt wird mit Kreditkarte. Anders als im Hotel werden Miete und Kaution (eine Wochenmiete) vorab kassiert.

Wer New York besonders intensiv erle-ben will, kann sich auch an die Bed & Breakfast-Agentur "At home in New York" wenden. Geschäftsführerin Lois Rooks vermittelt Wohnraum inklusive Bezugsperson: "Unsere Gastgeber sind Künstler und andere interessante New Yorker, die die Geheirnnisse dieser Stadt gem mit anderen teilen."